Uganda - Lebenshaus - Stiftung

Kooperationspartner Projekthilfe Uganda e.V.

WO KINDER LEBEN LERNEN

Kurzbeschreibung unseres Projekts

 

Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Buschland der abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Diözese Masaka), die ohne diese Stiftungsintiative nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im Busch. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Mit vereinten Kräften wollen wir mit ihnen einen neuen Aufbruch wagen. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt weiterhin Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.

 

„Kindern zu helfen, dass sie Leben lernen, ein echtes Zuhause finden, zur Schule gehen können und eine Perspektive bekommen.“

 

Hilfe von Mensch zu Mensch - Darum geht es bei der Lebenshaus-Stiftung. Sie entstand und kooperiert mit dem langjährigen und breit gefächerten Engagement der Projekthilfe Uganda e.V..

 

Standort in Uganda

 

Das Lebenshaus mitten im Busch von Uganda besitzt keine direkte Anschrift. Es liegt in der Region Kyato im Kalungu-Distrikt nahe der Stadt Masaka westlich des Viktoriasees.

Aktuelles vom Lebenshaus

Dezember 2019 - Der neue Rundbrief ist da!

Durch eine selbstständige Landwirtschaft versuchen wir am Lebenshaus die Praxis "vom Feld auf den Teller" möglichst vielseitig umzusetzen. Bananen, Bohnen, Erbsen, Tomaten und Obst sind nur wenige Beispiele unserer Landprodukte. Auch Hühnerfleisch ist am Lebenshaus verfügbar. Mit Eiern versorgen wir uns (im Tausch gegen Strom) von der Großhaltung der benachbarten Kongregation. Zum Frühstück gibt es selbst gebackenes Brot, als Zwischenmahlzeiten und Snacks gibt es Popcorn aus selbst angebautem Mais und Obst oder geröstete Körner (Sesam oder Soja). Alles Beispiele von bereits umgesetzten Zielen.

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Oktober 2019 - Wir bauen um

Das Lebenshaus bekommt eine neue Küche! Die bisherige Außenküche wurde als offene Kochstelle gestaltet, so wie es in Uganda oft gemacht wird. Die Küche wird neben Kochstelle auch als Gemeinschaftsraum genutzt. Hier wird zusammengesessen, Bohnen geschält, Nüsse gestampft und dabei wird geredet. Bei uns würde man Kaffeeklatsch sagen.

Doch viele Helfer haben - zu Recht - bemängelt, dass die offene Küche nicht vor Ungeziefer und Ratten verschlossen werden kann und dadurch die hygienischen Umstände unzureichend sind. Außerdem halten sich neben den Erwachsenen auch die Kinder in der offenen Küche auf, wo heißer Herd und offenes Feuer eine Gefahrenquelle darstellen. Deshalb bekommt das Lebenshaus nach gefundenen Spendern bald eine neue und verschließbare Küche.

August 2019 - Der neue Rundbrief ist da!

„Auf Augenhöhe!“ heißt mein Signalwort. Dazu gehören die wichtigen Berichte der Hauptverantwortlichen und ebenso die Einzelgespräche mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Dienste so kostbar sind. – Beim täglichen Gottesdienst versuchte ich in den Predigten die Fundamente unseres Handelns zu bestärken. Von den Ordensschwestern samt Generaloberin bis zu den Helferteams in der Betreuung wie in technischen und landwirtschaftlichen Bereichen und dem örtlichen Kuratorium fand ich höchst aufmerksame Zuhörer. Oft folgten daraus sehr intensive persönliche Rückfragen, Anregungen und v.a. Taten.

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Mai 2019 - Zweites Kind erfolgreich operiert

Bei einer Einkaufsfahrt ging ein Notruf aus dem Krankenhaus Bwanda ein. Ein blinder Vater mit bereits 6 Kindern verlor vor wenigen Stunden bei der Geburt seine 31-jährige Frau. Gleichzeitig wurde sein Haus in seiner Abwesenheit ausgeraubt. Er ist hilflos und weitgehend mittellos. Das überlebende Baby Norbert wird unserer Obhut anvertraut. Das Erlebnis war schwer zu ertragen, denn kaum war das Kindchen bei uns, mussten wir es wegen Fiebers in Begleitung der nun bei uns verantwortlichen Pflegemutter Teddy ein paar Tage in die Babyklinik bringen. Norbert wurde als Wasserkopf diaknostiziert und nur eine Operation in einer Spezialklinik in Mbale im Osten Ugandas gab Aussicht auf Hoffnung. Dort wurde unser Schützling Anfang Mai von unserem Team persönlich hingebracht und betreut. Die Operation verlief erfolgreich und Baby Norbert befindet sich nun wieder im Lebenshaus und auf dem Weg der Besserung. 

Mai 2019 - Der neue Rundbrief ist da!

Vor zwei Jahren haben wir unsere Beiden Patenschaftsmodelle Kleinkind- und Bettenpatenschaft auf eine Kinderpatenschaft für 30 € monatlich umgestellt. Mit diesem Schritt haben wir uns dafür entschieden, keine individuelle bzw. keine personenbezogene Patenschaft mehr anzubieten. Seither wurden wir öfters darauf angesprochen, dass sich viele Personen mit einer individuellen Patenschaft ermutigter fühlen würden zu spenden. Als persönlicher Pate einem Kind gezielt Hilfe zukommen zu lassen – das klingt nach einer zielstrebigen Unterstützung. >>mehr

 

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2018 - Start des Förderpostens Mutter-Kind

In den ländlichen Gebieten Ugandas, so auch im Umkreis des Lebenshauses, begeben sich hochschwangere Mütter zu Fuß auf dem Weg zum Krankenhaus oder zu primitiven Entbindungsstationen, da sie kein Auto besitzen und sich weder Bus noch Taxi leisten können. Oft laufen die noch jungen und unerfahrenen Mütter viel zu spät los (40 km bis zum nächsten Krankenhaus in Villa Maria oder Masaka). Sie sind zum Teil mehrere Tage unterwegs, weshalb das Kind nicht selten auf dem Weg, mitten auf der Straße zur Welt kommt, wo die Mutter völlig auf sich gestellt ist und keinerlei medizinische Versorgung erfährt. In den schlimmsten Fällen führte das bereits mehrfach zum Tod der Mütter und brachte für die Neugeborenen bereits kritische Gefährdungen und bisweilen dauerhafte Schädigungen oder den Tod.

Mit dem 2018 gestartetem Förderposten Mutter-Kind hoffen wir ein Stück Ursachenbekämpung leisten zu können...

Die Struktur hinter der Lebenshausstiftung

Hinter dem Lebenshaus steht neben dem Stiftungsgründer und Vorsitzenden die Kongregation der Bannabikira-Daughters of Mary aus Uganda sowie ein zehnköpfiges Gremium. Dieses setzt sich aus einer deutschen und ugandischen Abteilung zusammen und die Mitglieder werden im Abstand von 5 Jahren durch die Kongregation (in Uganda) und dem Vorsitzenden (in Deutschland) neu berufen. Die Leiter der verschiedenen Fachbereiche werden durch das Gremium bestimmt, unter Vertrag genommen und unterstützt. Die Buchhaltung wird zweimal jährlich vom Gremium und einem Beauftragten der Kongretion auf Vollständigkeit überprüft. Die Mitarbeiter vom Lebenhaus aller Fachbereiche erhalten ehrenamtliche Unterstützung von qualifizierten und sachkundigen Spezialisten und Fachleuten aus Deutschland .

 

Wir werden unterstützt von Projekthilfe-Uganda e.V., der Seelsorgeeinheit Laufenbrurg-Albbruck, dem Senior Experten Service (SES), der Online-Druckerei WirmachenDruck.de, der Ev. Luth. Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll und dem pastoralem Raum Pforzheim-West.

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