Uganda - Lebenshaus - Stiftung

Kooperationspartner Projekthilfe Uganda e.V.

WO KINDER LEBEN LERNEN

Kurzbeschreibung unseres Projekts

 

Das Lebenshaus in abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Diözese Masaka) ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder, die ohne diese Stiftungsintiative nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im unerschlossenen Buschland. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Mit vereinten Kräften wollen wir mit ihnen einen neuen Aufbruch wagen. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien dieser Region aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert. 2017 wurde das Lebenshaus als beste Hilfseinrichtung der Region ausgezeichnet (>>zum Zertifikat).

 

„Kindern zu helfen, dass sie Leben lernen, ein echtes Zuhause finden, zur Schule gehen können und eine Perspektive bekommen.“

 

Hilfe von Mensch zu Mensch - Darum geht es bei der Lebenshaus-Stiftung. 

Standort in Uganda

 

Das Lebenshaus mitten im Busch von Uganda besitzt keine direkte Anschrift. Es liegt in der Region Kyato im Kalungu-Distrikt nahe der Stadt Masaka westlich des Viktoriasees.

Aktuelles vom Lebenshaus

Januar 2020 - Herzoperation geglückt!

Als die kleine Maria letztes Jahr zu uns ans Lebenhaus kam, wurde bei ihr ein Downsysndrom sowie ein schwerer Herzfehler diagnostiziert. Doch das erste Lebensjahr ist noch nicht einmal beendet,  die Ärzte scheuen sich vor einer Herzoperation. Ein Lauf auf Zeit und Leben und Tod beginnt. Ein Spender, der die OP-Kosten übernimmt, wurde zum Glück rasch gefunden (Danke!). Doch seit September 2019 wurde die Operation immer wieder verschoben. Immer wieder war die kleine Maria zu schwach, oder medizinische Werte haben nicht gepasst. Vor Weihnachten hätte sie erneut operiert werden sollen, aber wieder wurde der Eingriff verschoben. Am nächsten Termin, dem 5. Januar veranlassen die Ärzte noch einmal einen Aufschub von 4 Tagen - Maria soll noch etwas zunehmen. Am 9. Januar wurde der Eingriff schlielich erfolgreich durchgeführt. Ein großes Danke an alle Helfer und Ärzte!


Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2020!

Wie jedes Jahr organisiert unser einheimisches Team eine Weihnachtsfeier für alle Kinder vom Lebenshaus. Die Feier findet schon am 12. Dezember statt, damit auch die großen Schulkinder, die dann gerade für die Schulferien kommen, daran teilnehmen könnnen, bevor sie über Weihnachten zu ihren Familien gehen. Für die Feier organisiert das Team Zelte, Essen und ein kleines Geschenk für die Kinder. Gefeiert wird dann im großen Garten im Schatten - Denn in Uganda ist es auch an Weihnachten tropisch warm. Finanziert wird die Weihnachtsfeier privat von den deutschen Teammitgliedern und/oder durch gezielt dafür gesammelte Spenden. Sowohl das deutsche, als auch das ugandische Team wünschen Ihnen:


Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2020!

Dezember 2019 - Der neue Rundbrief ist da!

Durch eine selbstständige Landwirtschaft versuchen wir am Lebenshaus die Praxis "vom Feld auf den Teller" möglichst vielseitig umzusetzen. Bananen, Bohnen, Erbsen, Tomaten und Obst sind nur wenige Beispiele unserer Landprodukte. Auch Hühnerfleisch ist am Lebenshaus verfügbar. Mit Eiern versorgen wir uns (im Tausch gegen Strom) von der Großhaltung der benachbarten Kongregation. Zum Frühstück gibt es selbst gebackenes Brot, als Zwischenmahlzeiten und Snacks gibt es Popcorn aus selbst angebautem Mais und Obst oder geröstete Körner (Sesam oder Soja). Alles Beispiele von bereits umgesetzten Zielen.

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Alle Rundbriefe unter BILDER UND BERICHTE

Oktober 2019 - Wir bauen um

Das Lebenshaus bekommt eine neue Küche! Die bisherige Außenküche wurde als offene Kochstelle gestaltet, so wie es in Uganda oft gemacht wird. Die Küche wird neben Kochstelle auch als Gemeinschaftsraum genutzt. Hier wird zusammengesessen, Bohnen geschält, Nüsse gestampft und dabei wird geredet. Bei uns würde man Kaffeeklatsch sagen.

Doch viele Helfer haben - zu Recht - bemängelt, dass die offene Küche nicht vor Ungeziefer und Ratten verschlossen werden kann und dadurch die hygienischen Umstände unzureichend sind. Außerdem halten sich neben den Erwachsenen auch die Kinder in der offenen Küche auf, wo heißer Herd und offenes Feuer eine Gefahrenquelle darstellen. Deshalb bekommt das Lebenshaus nach gefundenen Spendern bald eine neue und verschließbare Küche.

August 2019 - Der neue Rundbrief ist da!

„Auf Augenhöhe!“ heißt mein Signalwort. Dazu gehören die wichtigen Berichte der Hauptverantwortlichen und ebenso die Einzelgespräche mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Dienste so kostbar sind. – Beim täglichen Gottesdienst versuchte ich in den Predigten die Fundamente unseres Handelns zu bestärken. Von den Ordensschwestern samt Generaloberin bis zu den Helferteams in der Betreuung wie in technischen und landwirtschaftlichen Bereichen und dem örtlichen Kuratorium fand ich höchst aufmerksame Zuhörer. Oft folgten daraus sehr intensive persönliche Rückfragen, Anregungen und v.a. Taten.

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Alle Rundbriefe unter BILDER UND BERICHTE

Mai 2019 - Zweites Kind erfolgreich operiert

Bei einer Einkaufsfahrt ging ein Notruf aus dem Krankenhaus Bwanda ein. Ein blinder Vater mit bereits 6 Kindern verlor vor wenigen Stunden bei der Geburt seine 31-jährige Frau. Gleichzeitig wurde sein Haus in seiner Abwesenheit ausgeraubt. Er ist hilflos und weitgehend mittellos. Das überlebende Baby Norbert wird unserer Obhut anvertraut. Das Erlebnis war schwer zu ertragen, denn kaum war das Kindchen bei uns, mussten wir es wegen Fiebers in Begleitung der nun bei uns verantwortlichen Pflegemutter Teddy ein paar Tage in die Babyklinik bringen. Norbert wurde als Wasserkopf diaknostiziert und nur eine Operation in einer Spezialklinik in Mbale im Osten Ugandas gab Aussicht auf Hoffnung. Dort wurde unser Schützling Anfang Mai von unserem Team persönlich hingebracht und betreut. Die Operation verlief erfolgreich und Baby Norbert befindet sich nun wieder im Lebenshaus und auf dem Weg der Besserung. 

Die Struktur hinter der Lebenshausstiftung

Hinter dem Lebenshaus steht neben dem Stiftungsgründer und Vorsitzenden die Kongregation der Bannabikira-Daughters of Mary aus Uganda sowie ein zehnköpfiges Gremium. Dieses setzt sich aus einer deutschen und ugandischen Abteilung zusammen und die Mitglieder werden im Abstand von 5 Jahren durch die Kongregation (in Uganda) und dem Vorsitzenden (in Deutschland) neu berufen. Die Leiter der verschiedenen Fachbereiche werden durch das Gremium bestimmt, unter Vertrag genommen und unterstützt. Die Buchhaltung wird zweimal jährlich vom Gremium und einem Beauftragten der Kongretion auf Vollständigkeit überprüft. Die Mitarbeiter vom Lebenhaus aller Fachbereiche erhalten ehrenamtliche Unterstützung von qualifizierten und sachkundigen Spezialisten und Fachleuten aus Deutschland .

 

Wir werden unterstützt von Projekthilfe-Uganda e.V., der Seelsorgeeinheit Laufenbrurg-Albbruck, dem Senior Experten Service (SES), der Online-Druckerei WirmachenDruck.de, der Ev. Luth. Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll und dem pastoralem Raum Pforzheim-West.

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