Kurzbeschreibung unseres Projekts

 

Das Lebenshaus in der abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Uganda) ist Zufluchtsstätte für Halbweisen- und Weisenkinder, die ohne diese Initiative nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren.  Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Mit vereinten Kräften wollen wir mit ihnen einen neuen Aufbruch wagen. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Kinder dieser Region aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.

 

„Kindern zu helfen, dass sie Leben lernen, ein Zuhause finden, zur Schule gehen können und eine Perspektive bekommen.“

 

Hilfe von Mensch zu Mensch - Darum geht es bei der Förderunterstützung Uganda Lebenshaus.

Standort in Uganda

 

Das Lebenshaus mitten im Busch von Uganda besitzt keine direkte Anschrift. Es liegt in der Region Kyato im Kalungu-Distrikt nahe der Stadt Masaka westlich des Viktoriasees.

Aktuelles vom Lebenshaus

Juni 2021 - Der neue Rundbrief ist da!

Liebe Freunde und Unterstützer,

vielen Dank für die treue Unterstützung, durch die wir Kindern am Lebenshaus ein neues Zuhause bieten können. Viele unserer ersten Schützlinge sind inzwischen große Schulkinder, die aber nach wie vor Unterstützung durch das Lebenshaus erfahren. Wir wollen euch in diesem Rundbrief ein paar unserer Schüler vorstellen. Auch über die aktuelle Schulsituation durch Corona wird beschrieben und das "Corona Schülerhilfe in Uganda"-Schulprojekt vorgestellt, das allen Kindern hilft zurück an die Schule kommen - auch ohne Patenschaft. Außerdem stellen wir im neuen Rundbrief das Großprojekt "Revial Future Homes" vor, das in Zukunft eine wachsende Eigenfinanzierung für das Lebenshaus generieren soll. Dabei stellen wir uns auch kritischen Fragen. 

>>> zum Rudbrief

Mai 2021 - Spatenstich bei der Crowdfunding-Aktion "Rvival Future Homes"

Wir sagen DANKE an alle, die an unserer Crowdfunding-Aktion mitgewirkt haben! Wir sind begeistert, wie viele Menschen gespendet haben - und das trotz den schweren Zeiten mitten in der Pandemie! Das ist der Wahnsinn! Wir haben unser Spendenziel von 85.000 € nicht nur erreicht, sogar übertroffen. Mit euerer Teilnahme und Unterstützung wart ihr entscheidend am Erfolg unseres Projektes beteiligt! Dank euerer Unterstützung können wir mit dem Bau der "Revival Future Homes" beginnen. Eure großzügige Unterstützung macht uns Mut und erinnert uns daran, warum wir diese Kampagne gestartet haben: Hilfe von Mensch zu Mensch! Und mit der Umsetzung lassen wir nicht lange warten - Spatenstich war bereits im April! Bis zur Fertigstellung halten wir euch hier auf dem Laufenden. 


>>> mehr Informationen unter www.gofundme.com/f/schenke-kindern-in-uganda-eine-zukunft

 

April 2021 - Corona Schülerhilfe: Einschulung Dank Globus-Stiftung

Im März kam die erfreuliche Nachricht, dass alle Schüler ab April in Kleingruppen zurück an die Schulen gebracht werden dürfen. Die Einschulung bzw. Rückkehr an die Schule für 54 Schulkinder der Grundschule Villa Maria stellt uns vor eine große Herausforderung, da dort keine Patenschaften die Kosten decken und die Schulkosten bisher durch gezielte Spendenaktionen, wie z.B. dem jährlichen Sponsorenlauf der Realschule Waghäusel finanziert

wurden. Da diese Spendenaktionen wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr bereits das zweite Mal in Folge abgesagt werden musste, fehlt es dieses Jahr an finanziellen Mitteln. Durch das Projekt „Corona Schülerhilfe“ wollen wir diese Lücke abfangen. Das Projekt wird von der Globus-Stiftung unterstützt, wodurch der zweite Schulterm für alle Schüler gesichert ist.

Ein großes Dankeschön dafür!  

März 2021 - Die Rasselbande ist wohlauf

Der Betrieb am Lebenhaus lief seit dem Lockdown im März 2020 auf Sparflamme. Bis zum Jahresende war die Anzahl an Mitarbeitern startk reduziert. Ein Kernteam aus Koch und Ziehmüttern blieb am Lebenshaus und betreuten rund 23 Kleinkinder rund um die Uhr. Die großen Schulkinder waren alle bei ihren Familien bzw. Ersatzfamilien untergebracht. Doch das Lebenshaus blieb auch weiter aktiv und hat während den Einschränkungen 5 Kleinkindern das Leben gerettet. Immer wieder bewährt sich das Modell unserer Kinderpatenschaft, mit der wir auch spontan Hilfe bieten können. Mittlerweile ist das gesamte Personal wieder zum Lebenshaus zurückgekehrt und der Normalbetrieb wurde wieder aufgenommen und die gesamte Rasselbande ist wohlauf.

 

Februar 2021 - Mitarbeiter Schulung und Systemupdate

Nicht nur die Kinder am Lebenshaus dürfen etwas lernen. Auch unser Personal wird in regelmäßigen Abständen geschult. Im Februar wurde von der Gesundheitsbehörde ein Workshop für unser Personal am Lebenshaus durchgeführt. Mit dem Thema "Parenting and Child Protection" wurden unsere Mitarbeiter für den Umgang mit traumatisierten Kindern sensibilisiert und wie man schlecht Erlebtes aufarbeiten kann. Gleichzeitig wurde die Leitung in das neue Online-System der Behörde eingführt. Alle Kinder am Lebenshaus werden registriert und Vermittlung an Ersatzfamilien wird behördlich verfolgt. Bisher fand diese Administration in Papierform statt und unsere Mitarbeiter mussten regelmäßig weite Fahrten auf sich nehmen, um die Formalitäten zu erledigen. Mit dem neuen Online-System fällt dieser Mehraufwand weg und erleichtert uns die Arbeit vor Ort.



 

Januar 2021 - Das Lebenshaus wünscht allen ein frohes neues Jahr!

Der Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. und das Lebenshaus wünscht allen ein frohes neues Jahr 2021! Wegen der Coronapandemie sind auch Uganda seit April 2020 die Schulen geschlossen und die Schüler sind bei ihren Familien/Ersatzfamilien. Ein Ferienprogramm oder eine Weihnachtsfeier wie es sonst organisiert wird, kann dieses Jahr nicht stattfinden. Aber auch unter diesen Umständen versucht unser Team das beste daraus zu machen. Noch nicht eingeschulte Kinder sind nach wie vor am Lebenshaus und als ein großer gemeinsamer Haushalt war als Weihnachtsprogramm ein Besuch im Zoo von Kampala möglich. Wir danken allen Unterstützern, die diesen Ausflug ermöglicht haben und wünschen allen alles Gute für das kommende Jahr. 



 

Die Struktur hinter dem Lebenshaus

Hinter dem Lebenshaus steht neben dem Verein Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. und dem Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfond promissio auf deutscher Seite, die Kongregation der Bannabikira-Daughters of Mary aus Uganda. Der Zweck ist die Förderung des Uganda-Lebenshauses St. Francis in Kyato, Kalungu-Distrikt bei Masaka (Uganda, Ostafrika) und die Entwicklungszusammenarbeit wird verwirklicht durch die Gewinnung von Sponsoren und Zuschüssen, Spenden- und Patenschaftsgeldern, Arbeitseinsätzen von ehrenamtlichen Fachkräften und kompetenten Helferinnen und Helfern. Am Lebenshaus in Uganda stellt der Verein Gebäude für Wohnraum, Sanitäreinrichtungen, Schulungsräumen, ärztlicher Betreuung und medizinischer Versorgung, sowie Außenspielflächen bereit. Zur Nachhaltigkeit wird eine Landwirtschaftsfläche von rund 8 Hektar zur Bewirtschaftung dauerhaft ermöglicht, die Grundlage für zukünftige Eigenversorgung bieten soll. Die Leitung vor Ort übernimmt ein Fachteam der Kongregation “Daughters of Mary”. 

 

Die ugandische Regierung prüft und zertifiziert das Lebenshaus, welches als NGO (Non Governmental Organisation) mit Medical Center registriert ist. Die regelkonformen Tätigkeiten als soziale Einrichtung werden behördlich kontrolliert.


Das Lebenshaus wirkt bis in sein Umfeld hinaus, wodurch auch andere Menschen davon profitieren. Das Lebenshaus ist Kontaktstelle für Schulen und Krankenhaus und schließt bei verschiedenen Projekten wie z.B. die Trinkwasserversorgung die Mitmenschen aus der Umgebung mit ein.


Das Lebenshaus in Uganda wird fast komplett von deutscher Seite aus durch Spenden finanziert und durch Helfer gefördert. Mitten bei den Ärmsten dient es als Auffangstation für Halbwaisen und Waisen. Durch eine Kongregation im Hintergrund ist die Gefahr der Spendenveruntreuung vor Ort gesichert. Zinserträge unserer Stiftung (promissio) und Miteinnahmen der Revival Future Homes sollen in Zukunft ein Stück weit finanzielle Unabhängigkeit für das Lebenshaus garantieren.


Die Kongregation Bannabikira Daughters of Mary stellt die Verwaltung hinter dem Lebenshaus dar und stellt dem Lebenshaus zudem kostenfrei Land und zwei bis drei Ordensschwestern zur Verfügung. Juristisch unterliegt das Lebenshaus dem Orden.


Der German und Ugandan Board stimmen sich „auf Augenhöhe“ über die Entwicklung ab.


Der Verein Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. verfolgt das Ziel der Förderung des Lebenshauses in Uganda in Form von Spenden und Helfern.