Kurzbeschreibung unseres Projekts
Das Lebenshaus in der abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Uganda) ist Zufluchtsstätte für Halbweisen- und Weisenkinder, die ohne diese Initiative nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Mit vereinten Kräften wollen wir mit ihnen einen neuen Aufbruch wagen. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Kinder dieser Region aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.
„Kindern zu helfen, dass sie Leben lernen, ein Zuhause finden, zur Schule gehen können und eine Perspektive bekommen.“
Hilfe von Mensch zu Mensch - Darum geht es bei der Förderunterstützung Uganda Lebenshaus.
Unterstütze Kinder im Lebenshaus Kyato direkt oder verschenke diese Hilfe als besonderen Gute-Tat-Gutschein an einen lieben Menschen.


Uganda steht 2025 zwischen Fortschritt und Belastung: mehr Kinder brauchen Schutz, während staatliche Unterstützung fehlt. Im Lebenshaus bewältigt das Team Masernfälle, Notaufnahmen wie bei Augustine und nimmt verlassene oder unterernährte Kinder wie Christian, Jovan, Justine sowie die Frühchen Annet und Juliet auf. Jedes Kind findet hier Sicherheit, Nahrung und medizinische Hilfe. Der Garten leidet unter Klimaveränderungen, die Tröpfchenbewässerung benötigt dringende Reparaturen. Hoffnung gibt die fast autarke Solaranlage, die trotz Stromausfällen verlässliche Energie liefert. Jede Unterstützung hilft, diese Arbeit fortzuführen.
Masernausbruch am Lebenshaus

Vor Kurzem gab es im Lebenshaus einen Masern-Ausbruch, der fast alle Kinder betraf. Dank der rechtzeitigen Impfungen blieben die Verläufe zum Glück milder, doch für das Team bedeutete das viele schlaflose Nächte.
Sr. Angelaund Justinewaren unermüdlich im Einsatz – sie pflegten, kühlten Fieber, spendeten Trost und sorgten dafür, dass jedes Kind rund um die Uhr betreut wurde.
Solche Phasen zeigen immer wieder, wie viel Hingabe und Stärke in der täglichen Arbeit steckt – und wie wichtig unsere Unterstützung ist, damit das Lebenshaus in jeder Situation handlungsfähig bleibt.
Der neue Rundbrief ist da!

Bisher können wir auf ein ereignisreiches Halbjahr 2025 zurückblicken. Ein medizinisches Camp versorgte über 470 Menschen kostenlos mit Beratung, Behandlung und Medikamenten. Der Bau einer kleinen Biogasanlage sorgt nun dafür, dass wir aus Rinderdung und Küchenabfällen umweltfreundlich Gas zum Kochen gewinnen – eine nachhaltige Entlastung für Umwelt und Ressourcen. Gleichzeitig fordern uns steigende Lebenshaltungskosten, veränderte Regenzeiten, schlechte Straßenverbindungen und zunehmende Krankheiten in der Region heraus. Dank eines starken Netzwerks aus Unterstützerinnen und Unterstützern in Deutschland können wir dennoch wichtige Hilfe leisten und konkrete Verbesserungen im Alltag vor Ort erreichen.

Auf dem Gelände des Lebenshauses wurde 2025 eine kleine Biogasanlage errichtet. Sie gewinnt aus Rinderdung und Küchenabfällen umweltfreundliches Gas, das nun direkt zum Kochen genutzt wird – etwa für Babynahrung und die täglichen Mahlzeiten.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem ugandischen Sozialministerium, das nach einer Vor-Ort-Prüfung 75 % der Kosten übernahm. Den restlichen Eigenanteil von rund 300 € finanzierte unsere Partnerorganisation.
Die Anlage spart Holzkohle, verbessert die Hygiene in der Küche und schützt die Umwelt. Der Bau wurde von Fachkräften des Ministeriums durchgeführt. Eine schützende Mauer rund um den Fermenter wird noch errichtet.
Ein kleines, aber wirkungsvolles Beispiel für sinnvolle Partnerschaften und nachhaltige Lösungen vor Ort.

Im Dezember 2024 wurde das Lebenshaus in Kyato erneut zur Anlaufstelle für Menschen in medizinischer Not. Bereits zum dritten Mal organisierte ein engagiertes Ärzteteam aus den USA gemeinsam mit dem ugandischen Gesundheitsministerium und unserem Team vor Ort ein zweitägiges Camp – mit großem Erfolg: 470 Patientinnen und Patienten wurden kostenlos behandelt. Viele litten unter Zahnschmerzen, Atemwegserkrankungen oder chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen und Bluthochdruck. Besonders betroffen: Kinder, ältere Menschen und jene, die sonst keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben.
Für das Lebenshaus bedeutete das Camp eine große logistische Herausforderung – aber auch eine große Freude. Denn für viele war diese Hilfe die einzige Chance auf medizinische Betreuung im ganzen Jahr.
Unser Mutter-Kind-Programm rettet Leben – bevor sie beginnen!
In ländlichen Gebieten Ugandas ist Schwangerschaft oft ein Risiko: fehlende medizinische Versorgung, Armut und mangelnde Aufklärung gefährden das Leben von Müttern und Babys.
Unsere Lösung: Das Mutter-Kind-Programm des Lebenshauses! Mit der Unterstützung unserer erfahrenen Krankenschwester Justine betreuen wir Schwangere frühzeitig, erkennen Komplikationen rechtzeitig und organisieren den Zugang zu sicheren Entbindungseinrichtungen – oft lebensrettend!
Dank Ihrer Hilfe konnten wir das Programm auch nach dem Auslaufen der Finanzierung durch die Sternsinger weiterführen. Jede Unterstützung hilft uns, noch mehr Frauen und ihren Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen.
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In diesem Jahr haben wir die Einzäunung unserer landwirtschaftlichen Flächen realisiert. Doch anstatt auf herkömmliche Zäune aus Metall oder Holz zurückzugreifen, haben wir uns bewusst für einen lebenden Zaun entschieden. Über 4.000 Setzlinge des Vierdornstrauchs Azima Tetracantha wurden gepflanzt, um in den kommenden Jahren eine natürliche und umweltfreundliche Barriere zu schaffen. Dieser lebende Zaun bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Er fördert den Klimaschutz, indem er CO2 bindet und zur Erhaltung der lokalen Biodiversität beiträgt. Die Hecke bietet Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere und unterstützen so das ökologische Gleichgewicht in unserer Region. Im Vergleich zu konventionellen Zäunen ist er widerstandsfähiger gegen extreme Wetterbedingungen und schützt unsere Felder vor Wind, Erosion und Tierfraß – ohne dass regelmäßiger Ersatz notwendig ist. Zudem wirken die Dornen des Strauchs als natürliche Abwehr.
Hühnerprojekt - Ein Ei für jedes Kind
Das Lebenshaus hat mit seinem neuen Hühnerprojekt einen weiteren Schritt Richtung Nachhaltigkeit gemacht! Dank großzügiger Spenden und dem Engagement des ugandischen Boards konnte ein Hühnerstall für 30 Hühner gebaut werden – eins für jedes der 30 Kinder im Lebenshaus.
Die frisch gelegten Eier sorgen nicht nur für eine nahrhafte Mahlzeit für die Kinder, sondern auch für eine herzliche Tradition: Jeden Dienstag erhalten die Mitarbeitenden ein Ei als Zeichen der Wertschätzung. Überschüssige Eier werden verkauft und tragen zur finanziellen Unterstützung des Projekts bei.
Über 100 Kinder eingeschult
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Mit der Einschulungsrunde von 2024 haben wir die bedeutende Marke von über 100 eingeschulten Kindern überschritten! Diese Errungenschaft ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Zeichen für die bedeutende Arbeit, die im Lebenshaus geleistet wird. Seit unserer Gründung verfolgen wir eine wichtige Mission: die Ermöglichung eines Bildungsweges für all unsere Schützlinge, unabhängig von ihrer Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Gemeinsam mit unserem engagierten Team vor Ort engagieren wir uns dafür, nicht nur sicherzustellen, dass unsere Kinder eingeschult werden, sondern auch ihren Bildungsweg erfolgreich fortzusetzen. Diese bedeutende Meilenstein ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen und verdient ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, unsere Mission zu unterstützen und die Zukunft unserer Kinder zu gestalten.
Hinter dem Lebenshaus steht neben dem Verein Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. und dem Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfond promissio auf deutscher Seite, die Kongregation der Bannabikira-Daughters of Mary aus Uganda. Der Zweck ist die Förderung des Uganda-Lebenshauses St. Francis in Kyato, Kalungu-Distrikt bei Masaka (Uganda, Ostafrika) und die Entwicklungszusammenarbeit wird verwirklicht durch die Gewinnung von Sponsoren und Zuschüssen, Spenden- und Patenschaftsgeldern, Arbeitseinsätzen von ehrenamtlichen Fachkräften und kompetenten Helferinnen und Helfern. Am Lebenshaus in Uganda stellt der Verein Gebäude für Wohnraum, Sanitäreinrichtungen, Schulungsräumen, ärztlicher Betreuung und medizinischer Versorgung, sowie Außenspielflächen bereit. Zur Nachhaltigkeit wird eine Landwirtschaftsfläche von rund 8 Hektar zur Bewirtschaftung dauerhaft ermöglicht, die Grundlage für zukünftige Eigenversorgung bieten soll. Die Leitung vor Ort übernimmt ein Fachteam der Kongregation “Daughters of Mary”.

Die ugandische Regierung prüft und zertifiziert das Lebenshaus, welches als NGO (Non Governmental Organisation) mit Medical Center registriert ist. Die regelkonformen Tätigkeiten als soziale Einrichtung werden behördlich kontrolliert.
Das Lebenshaus wirkt bis in sein Umfeld hinaus, wodurch auch andere Menschen davon profitieren. Das Lebenshaus ist Kontaktstelle für Schulen und Krankenhaus und schließt bei verschiedenen Projekten wie z.B. die Trinkwasserversorgung die Mitmenschen aus der Umgebung mit ein.
Das Lebenshaus in Uganda wird fast komplett von deutscher Seite aus durch Spenden finanziert und durch Helfer gefördert. Mitten bei den Ärmsten dient es als Auffangstation für Halbwaisen und Waisen. Durch eine Kongregation im Hintergrund ist die Gefahr der Spendenveruntreuung vor Ort unterbunden. Zinserträge unserer >>Stiftung (promissio) und Miteinnahmen der >>Revival Future Homes sollen in Zukunft ein Stück weit finanzielle Unabhängigkeit für das Lebenshaus garantieren.
Die Kongregation Bannabikira Daughters of Mary stellt die Verwaltung hinter dem Lebenshaus dar und stellt dem Lebenshaus zudem kostenfrei Land und Ordensschwestern zur Verfügung. Juristisch unterliegt das Lebenshaus dem Orden.
Der German und Ugandan Board stimmen sich auf Augenhöhe über die Entwicklung ab.
Der Verein Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. verfolgt das Ziel der Förderung des Lebenshauses in Uganda in Form von Spenden und Helfern.
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